Ohne Thema
Die Tage und Nächte laufen vorbei. Es ist unmöglich sie aufhalten zu können. Es nützt nichts, sich ihnen entgegenzustellen und zu denken: Macht doch ein wenig langsamer! Ich kriege ja nicht alles unter bei diesem Tempo. Aber ich wachse morgens und abends jeden Tag ein wenig, antwortet der Tag. Und so bin ich zufrieden, dass der dunkle Winter sichtbar von der wachsenden Helligkeit der Tage vertrieben wird. Heute schneit es zaghaft. Besorgt schaue ich hinaus und hoffe, dass der Schnee nicht liegen bleibt. Um mich abzulenken las ich von Candace Bushnell One Fifth Avenue. War diese Lektüre verantwortlich für meine sehr schlechten Träume in den letzten Nächten? Suchte heute in der Bibliothek nach weiteren Büchern von ihr und erfuhr, dass sie auch Sex and the City geschrieben hat. Die Bibliothekarin erklärte mir, dass sie wohl keine Bücher mehr schreiben würde, da sie mit ihren zwei Büchern so viel Geld verdient hätte, dass sie das nicht mehr bräuchte. Na dann, schlechte Träume ade! Danach ein Besuch beim Rick. Auf der Bar stand ein Frühlingsgruß. Damit ist auch der gestrige unangenehme Zahnarztbesuch fast vergessen.

1 Comments:
Bei Kännchen interessante Leseempfehlungen:Die liebe Frische Brise hat den Link schon vor zwei oder drei Wochen gepostet, aber das macht ja nichts: Der Text eines Mannes, der acht Kinder hat – alle mit derselben Frau. Für mich der Schlüsselsatz:
“Wir werden schätzungsweise 18 Jahre lang pubertierende Kinder im Haus gehabt haben.”
Eine zugegebenermaßen ziemlich gruselige Vorstellung.
http://dieliebenessy.wordpress.com/
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